Montag, 17. Januar 2011

Das Rudelrecht und seine intellektuelle Kriminellengarde

Der europäischen Gerichtshof für Kriminellenrechte


Schläge ins Gesicht der Opfer


Die Realität des Rudelrechts

JUSTIZ-IRRSINN IN DEUTSCHLAND DURCH RICHTER IN STRASSBURG!

In Strassburg hat das Rudelrecht, das in den Schädeln der Täterschützer brodelt, gegen die Opfer zugeschlagen mit dem jüngsten Urteil gegen die Verwahrung gemeingefährlicher Sexualgewalttäter nach der Haftentlassung. Es ist ein klassisches Urteil, zeigt es doch den wahren Charakter des Rudelrechts auf, das die „Würde“ der Sexualunholde schützt und alle weiteren Opfer ihnen aussetzt.

Die Würde der Opfer wird hier mit Füssen getreten, sie ist für die Rudelschädel überhaupt kein Begriff. Ein Rudelschädel weiss gar nicht was das ist. Man könnte daher Unzurechnungsfähigkeit für die Rudelrichter geltend machen, aber dazu sind sie zu gefährlich. Eine vorbeugende Verwahrung der Rudelrichter ist schlecht denkbar, weil das Rudelrecht viel zu weit verbreitet ist. Aber es muss zumindest richtig benannt werden. D.h. es muss klar werden, worum es dabei geht: Das Rudelrecht verlangt von den Opfern der Sexualgewalttäter nicht weniger als Respekt vor den Sexualunholden. Wenn die Freilassung gemeingefährlicher Täter mit der „Menschenwürde“ des Täters begründet wird und nicht mit einem formalen Rechtsgrundsatz, dass nach verbüsster Strafe der Täter freizulassen ist, was eine rein formale Begründung wäre und keine moralgeladene, dann dürfte überhaupt kein Gewalttäter verwahrt werden, weil die Festsperrung dann gegen in jedem Fall segegen seine „Menschenwürde" verstiesse. Denn wieso verstösst nur die nachträglich verfügte Verwahrung gegen dieselbe und nicht schon die rechtzeitig verfügte? Beide sind mit dem Schutz der Allgemeinheit bestbegründet, worin soll der Unterschied der „Würde“ liegen?

Zudem ist die bombastische Beschwörung der „Menschenwürde“ eines Sexualunholds angesichts der Schändung der Menschenwürde des Opfers völlig pervers. Ich gehe übrigens davon aus, dass es gerade die Kinderpornokonsumenten unter den juristisch aufgeblasenen Moralbolden sind, die von der „Menschenwürde“ der Sexualgewaltunholde so besessen sind, wie nur ein Moralunhold Marke Dunkelziffer, einer von denen, die von Zeit zu Zeit bei eine Kinderpornorazzia auffliegen...

Berlin – Das Skandal-Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Stopp der nachträglichen Sicherungsverwahrung – es bringt immer gefährlicheren Männern die Freiheit!
Trotz extremer Wiederholungsgefahr wird in sechs Wochen Dreifach-Killer Jürgen B. (69) aus der Haft entlassen. Dazu kassiert er auch noch eine satte Haftentschädigung!
Rückblick: 1969 erwürgte Jürgen B. seine Kneipen-Bekanntschaft Edith T. († 32) in seiner Wohnung, setzte die Leiche unter Strom, legte sie in eine Wanne. Ein Gericht verurteilte den Berliner zu 15 Jahren Gefängnis. In seinem Hafturlaub erwürgte der verurteilte Killer 1979 Ingrid J. († 29), schändete und ermordete ihren 5-jährigen Sohn. Strafe: zwölf Jahre plus Sicherungsverwahrung.
Die wurde 2007 verlängert. Jürgen B. sei stark rückfallgefährdet, urteilte damals ein Gericht. Jetzt muss der Killer trotzdem freigelassen werden.
Denn: Die nachträgliche Sicherungsverwahrung verstößt laut Straßburger Urteil gegen die Menschenwürde des Kinderschänders. Grund: Die Sicherungsverwahrung ähnele den normalen Haftbedingungen zu sehr.

Damit nicht genug: Als Entschädigung hat Jürgen B. auch noch das Recht auf rund 11 000 Euro Haftentschädigung – auf Kosten der Steuerzahler.
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, zu BILD: „Die Politik hat versagt. Die Richter haben versagt. Diese Entschädigungszahlungen sind ein zusätzlicher Skandal.“

siehe auch >http://www.bild.de/BILD/news/2011/01/17/sicherungsverwahrung-haft-entschaedigung/fuer-dreifachen-killer-skandal-urteil-schwerverbrecher-europaeischer-gerichtshof.html zu:

Haft-Entschädigung
und 14 000 Euro für Kinderschänder



Entschädigung für gemeingefährliche Sexualtäter

Europäisches Gericht rügt erneut Sicherungsverwahrung in Deutschland

Drei Schwerverbrecher sollen insgesamt 125 000 Euro bekommen

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat Deutschland erneut wegen der Sicherungsverwahrung gerügt. Dieses Mal bemängelten die Richter die nachträgliche Anordnung und gaben damit vier Sexualstraftätern aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen recht, die trotz Verbüßung ihrer Strafen nicht freigelassen wurden. Drei Klägern muss Deutschland insgesamt 125 000 Euro an Entschädigung zahlen. Die Richter stellten für alle Kläger Verstöße gegen das Grundrecht auf Freiheit fest. Der Gerichtshof entschied, dass die Sicherungsverwahrung nur dann verhängt werden dürfe, wenn sie im Urteil bereits ausgesprochen oder angedroht sei.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht in dem Urteil eine Bestätigung der gerade in Kraft getretenen Reform der Sicherungsverwahrung. "Für die Zukunft ist die nachträgliche Sicherungsverwahrung weitgehend abgeschafft." Die Sicherungsverwahrung müsse seit dem 1. Januar im Strafurteil angeordnet oder vorbehalten sein. Scharfe Kritik äußerte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). "Welt Kompakt" sagte er, der Gerichtshof vernachlässige die Menschenrechte der Betroffenen und schütze die Täter. Die Entschädigung nannte er einen "Schlag ins Gesicht der Opfer".
Zu automatischen Freilassungen wird es nach der Entscheidung nicht kommen. Über die konkreten Fälle müssen deutsche Gerichte entscheiden. Die aber urteilten im vergangenen Jahr unterschiedlich: Manche entschieden, Täter zu entlassen. Andere meinten, sie müssten hinter Gittern bleiben. Derzeit sitzen noch rund 20 Menschen in nachträglicher Sicherungsverwahrung. http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article12148946/Entschaedigung-fuer-Sexualtaeter.html¨

Es handelt sich in diesem klassischen Fall von Schnarrenberger-Recht um ein Exempel des Rudelrechts. Das Rudelrecht ist das von einem Richterrudel in Komplizenschaft mit einem Kriminellenrudel vorwiegend von Sexualverbrechern verfügte „Recht“ zugunsten weiterer Kriminellenrudel, die in ihren Freiheiten zur sexuellen Betätigung an weiteren Opfern nicht gehindert werden sollen nach Ansicht des Richterrudels. Die Rudelmentalität schliesst jede individuelle Anteilnahme für die Opfer aus und basiert auf einer generellen Identifizierung der juristischen Täterschutzbanden mit allen kriminellen Rudelexemplaren der Gattung, die über die individuellen Menschenrechte der Opfer hinwegwalzen. Man kann auch von einem Walzenrecht sprechen, mit dem die Anwaltswalze über die Opfer wegwalzt. Da es sich bei den kriminellen Gewalttätern, die nie aussterben, insgesamt um grosse Rudel handelt - ob sie nun stückweise oder im Rudel über ihre Opfer herfallen - , sprechen wir hier von einem Rudelrecht, unter dem die Menschenrechte der Opfer niedergewalzt werden, wobei sich das Richterrudel als willige Helfer der Täterrudel betätigt.

Das Rudelrecht basiert nicht etwa auf Unkenntnis der Situation der Opfer, sondern auf der Identifikation des Richterrudels mit dem Täterrudel in voller Kenntnis der Lage des Opfers. Jedes Exemplar des Richterrudels ist mit allen Täterrudeln enger verbunden als mit einem einzigen Opfer, über das es grinsend hinwegrudelt. Nach der Tat wird das Opfer, das noch auf "Recht" hofft, noch einmal vom Richterrudel niedergewalzt. Begleitet vom Schnarren der Rechtsexperten spricht das Rudelrecht zugunsten der Tatfreiheit gemeingefährlicher Gewaltkriminellet, deren „Freiheits-rechte“ feierlich gegen die Menschenrechte der Opfer verteidigt werden.

Die „Menschenrechte“ der Kinderschänder kommen im Rudelrecht grundsätzlich vor den Kinderrechten. Es fehlt auch nicht an intellektuellen Herrenrechtlern, die das Rudelrecht decken. Denn ein Rudelgericht kommt nie allein, es gibt immer ganze Rudel von intellektuellen Täterschützern, die dem Rudelgericht Recht geben und es gegen Kritik von anders Gesinnten absichern. 

Das Rudelrecht kennt keine Schamgrenze. Beispielhaft ist der Fall eines deutschen Anwaltunholds, der einem Sexualmördermonster, das einem Mädchen im Wald aufgelauert, es vom Rad gerissen, ins  Auto gezerrt, vergewaltigt und ermordet hatte, auch noch „Mitleid“ mit dem Opfer andichtete, weil die Täterbestie einen Verbandskasten aus dem Auto geholt habe, als das Kind blutete. Nach der Tat? Vielleicht um die Sitze zu putzen? Diesen brechreizenden Einfall wollte der Anwaltunhold noch als mildernde Umstände gewürdigt wissen. Oder auch der Fall jener Richterin, die einen Kampfhundhalter freisprach, der seine Bestie bewusst auf einen hilflosen alten Mann losgelassen hatte, dem der Hund das Gesicht zerfetzte, was dem Halter der Bestie allenfalls ein Grinsen entlockte. Die Richterin war auf der Seite der beiden Bestien.    

Wie die Herrenmenschler, die in der Pose der arroganten Erhabenheit ihres Sachverstands über die Niederungen des „Stammtischs“ zu verstehen geben, dass ihre vermeintlich emotionsfreie Intelligenz hoch über den simplen Ansichten des Stammtischvolkes stehe, das nichts vom Recht versteht. Denn das Rechtsverständnis des postfaschistischen Herrenmenschentums ist mit dem der gewöhnlichen Menschen nicht kommunizierbar. Hinter dem Dünkel dieser Mentalität, die sich als objektiv ausgibt, aber so durchsichtig ist, dass sie schon von weitem die Faszination von der Brutalität in der Verachtung der Opfer verrät - , verbirgt sich unterm Vorwand juristischer Neutralität die triefende Sorge ums Täterwohl. Was da so hoch erhaben über den vermeintlichen Stammtischen schwebt – womit alle gemeint sind, die mit den Opfern fühlen und sich nicht mit einem Sexualzombie identifizieren - ist alles andere als der reine emotionslose Rechtsverstand, als den sich die Sorge ums Täterwohl ausgibt, von der der Herrenmensch nur so aus allen Ritzen trieft.

Dazu Wolfgang Herles: Eine Blamage für Deutschland. Es mag sein, dass es die Stammtische erregt, wenn Sexualstraftäter frei gelassen und auch noch entschädigt werden müssen, weil sie über ihr Strafmaß hinaus im Gefängnis saßen. Das erneute Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist eine Blamage für Deutschland, das doch so stolz auf seinen liberalen Strafvollzug ist. Zitat aus Herles' Notizen aus Berlin

Was den Herrenmenschler vom Täterschutz zutiefst erregt: es könne einem Täter ein „Unrecht“ getan werden durch zu langen Freiheitsentzug, nämlich so lange wie nötig zum Schutz der Opfer. Der zuinnerst täterindentifizierte Herrenmenschler, der unter Intellektuellen nicht vorkommt, aber besser getarnt als der Gewalttäter selber, erträgt die Vorstellung schlecht, dass ein Täter um die Tatfreiheit zur Triebbefriedigung gebracht wird. Was das für die Opfer – bei erwiesenermassen untherapierbaren Triebtätern – heisst: sie interessieren einen ums Täterwohl besorgten Dünkelonkel nicht. Wieviele der Sexualtäterschützer selber pädo“phil“ sind unter den Richtern, wäre eine Studie wert. Dagegen wehrt sich alles im Emotionshaushalt des ach so emotionsfreien Herrenmenschlers. Nicht erregt diesen Typus so sehr wie der blosse Gedanke, man könne seinen Motiven auf die Schliche kommen, denn er ist ja frei von allen Gelüsten, die die Täter, denen seine ganze Anteilnahme gilt, aktiv befriedigen. Er funktioniert nach aussen wie eine Maschine, die „Sachverstand absondert, im Innern Schmutz und Schmalz. Brutalität gegenüber den Opfern, Sentimentalität gegenüber den Tätern. Die Täterschutzjustiz rühmt sich, nicht auf Volkes Stimme zu hören, wenn sie im Namen des Volkes ihr Täterrecht spricht.


Wenn der postfaschistische Herrenrechtler „Stammtisch“ sagt und damit seine Verachtung für die Partei des Opfers zum Ausdruck bringt, hält er sich für einen Ausbund von Rechtsverstand. Es ist nicht nur der Dünkel der linken Belehrungs-onkel und "Gesellschafts"kenner, die alle wahren Ursachen aller Welt kennen, es ist eine generelle Anfälligkeit von Intellektuellen für die Kriminellen; sie wollen sich leuchtend abheben vom verpönten gesunden Menschenverstand; diese Sympathie für das Gewaltrecht von Kriminellen,  verkleidet als vermeintlich unparteiisch, ist sehr durchsichtig. Die Gewaltkriminellen sind für  diese Sorte von "Intellektuellen" eine Art Schutztwall gegen das gewöhnliche und verachtete Volk. In Rechtserläuterungen von juristischen Experten kann man Statements hören wie die: das Urteil werde ja "nicht auf den Gerichtsfluren gemacht". Will sagen, der juristische Sachverstand hat nichts mit ganz gewöhnlichem Rechtsempfinden und Gerechtigkeitsverständnis zu tun. Der  Täter(versteher)verstand ist schliesslich ein viel höherer Verstand als der der Opfer(vertreter).

Samstag, 18. September 2010

Die Folgen von Kinderehen und Massenvergewaltigungen

Mit den Bestien leben und sterben

Afrika: Millionen Frauen mit Geburtsfisteln


http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1431&kp=aktuell

Aktivisten sehen Regierungen in der Pflicht*

Von Susan Anyangu-Amu

Nairobi. Afrikas Regierungen sollten das lebenslange Leid von mehr als einer Million Frauen mit Geburtsfisteln nicht länger als deren unausweichliches Schicksal hinnehmen. Diese Forderung richten medizinische Experten an afrikanische Gesundheitsminister, die sich im Oktober zu einer Konferenz in Simbabwe treffen.

Sie sehen die Hauptursachen für die vorwiegend in ländlichen Gebieten auftretende Krankheit in gesundheitspolitischen Versäumnissen, in Kinderehen und anderen Traditionen sowie in regionalen Konflikten mit Massenvergewaltigungen.

Wenn es bei einer Geburt vor allem bei sehr jungen Müttern zu Komplikationen kommt, ohne dass medizinische Hilfe erreichbar ist, und die Entbindung sich über Tage hinzieht, verletzt der Druck des Ungeborenen das empfindliche Gewebe des Geburtskanals und lässt es absterben. Ohne eine Operation der dabei zwischen Vagina, Blase oder Darm entstehenden Fistel bleiben die Frauen lebenslang inkontinent. In westlichen Ländern kommt es dank guter medizinischer Versorgung kaum noch zu Geburtsfisteln, die dann unverzüglich operiert werden.

Stigmatisiert und verstoßen

"Die Gemeinden stigmatisieren diese Frauen ", stellt der Gynäkologe Odongo Odiyo fest. "Die Betroffenen sind unfähig zu arbeiten und von ihren Familien abhängig, die sie häufig ihrem Schicksal überlassen und verstoßen."

Mehrere Faktoren fehlender weiblicher Gleichberechtigung begünstigen das massenhafte Gesundheitsproblem der Fisteln. Das Risiko ist besonders hoch, wenn zu früh verheiratete, körperlich unreife Mädchen entbinden. Die fehlende Familienplanung ist ein weiterer Risikofaktor.

"Wenn man Mädchen früh verheiratet, ihnen ihr Grundrecht auf Bildung und auf eine gute Ernährung verwehrt, sind sie weder körperlich noch mental auf die Mutterschaft vorbereitet. Man bürdet diesen Kindern die ganze Last einer Fistelerkrankung auf", kritisiert Odiyo.

Wo der soziale Status von Frauen niedrig ist, fehlt die Bereitschaft, Geld für ihre medizinische Versorgung auszugeben. Der Transport gefährdeter werdender Mütter zur nächsten medizinischen Einrichtung wird möglichst lange aufgeschoben. In Afrika bringen viele Frauen ihre Kinder zu Hause zur Welt. Ohne sachkundige medizinische Hilfe können Risikogeburten nicht rechtzeitig erkannt und angemessen behandelt werden.

Der Weg zur Klinik ist zu weit

Nach Schätzungen der 'East, Central and Southern African Health Community' (ECSA-HC), einer Organisation, die sich in diesen Regionen für die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen einsetzt, leiden allein in Äthiopien mindestens 100.000 vor allem auf dem Land lebende Frauen an Geburtsfisteln. Der Gynäkologe Odiyo leitet im Auftrag der ECSA-HC Programme für Familien und für Informationen über Geburtenregelung. Er berichtet, dass in Uganda Frauen vor der Niederkunft kaum medizinische Hilfe erhalten, weil es im Umkreis von 20 Kilometern keine Gesundheitsstation gibt und die Straßen zudem meist schlecht sind.

In der Demokratischen Republik Kongo mit ihren regional andauernden Konflikten und in Kenia, wo es 2007/2008 nach den Wahlen zu schweren Übergriffen kam, wurde die massiv als Kriegswaffe eingesetzte sexuelle Gewalt für betroffene Frauen zu einem zusätzlichen Risiko für eine Geburtsfistel.

Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) schätzt, dass in Entwicklungsländern zwei Millionen Frauen mit unbehandelten Fisteln leben, die meisten in armen Regionen des Sub-Sahara-Afrikas und Asiens. Jährlich kommen bis zu 100.000 Betroffene hinzu. Scham und Ausgrenzung der Frauen verhindern das Sammeln verlässlicher Daten.

Information und Prävention

Die ECSA-HC will das Problem der Fisteln auf die gesundheitspolitische Agenda der Regierungen setzen und hat für die verantwortlichen Politiker eine Dokumentation zusammengestellt. Es geht der Organisation darum, die sozialen und politischen Ursachen des Problems der Geburtsfisteln sowie Präventivmaßnahmen aufzuzeigen. "Das Papier soll ihnen als Grundlage für eine regional koordinierte Prävention dienen", erklärt James Watiti. Er leitet die Forschungs- und Informationsarbeit der ECSA-HC.

In dem Dokument werden die Regierungen aufgefordert, Krankenhäuser angemessen mit Personal, Medikamenten und medizinischen Geräten auszustatten sowie mit mehr und besseren Straßen dafür zu sorgen, dass die Menschen leichter zu den Hospitälern kommen können. Zudem sollten Sonderfonds für Familienplanung und Kindergesundheit eingerichtet werden. Dabei soll bedacht werden, dass arme Frauen und Kinder am meisten unter Krankheiten zu leiden haben.

Dass sich gesundheitspolitisches Engagement lohnt, betont die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Iteerswaree Thacoor aus Mauritius. Sie arbeitet im Gesundheitsministerium der südostafrikanischen Inselrepublik. "In Sachen Müttergesundheit leisten wir gute Arbeit. Bei uns entbinden die meisten Frauen im Krankenhaus, denn die Regierung hat für kurze Wege zu den Gesundheitseinrichtungen gesorgt", stellt sie fest.

"In staatlichen Einrichtungen werden Mütter und ihre Neugeborenen kostenlos behandelt", so Thacoor. "Von Unternehmen erwarten wir, dass sie mindestens zwei Prozent ihres Gewinns in soziale Einrichtungen, vor allem im Gesundheitssektor, investieren."

Die Gesundheitsexpertin aus Mauritius fordert die Regierungen auf, dem Beispiel seines Landes zu folgen. So gelte es dafür zu sorgen, dass Frauen nicht länger zu Hause entbinden müssen und dass Mädchen zur Schule gehen können und ordentlich ernährt werden. (afrika.info/IPS)

Zusätzliche Informationen im Internet: http://www.who.org/

*Der Islam, unter dem die Kinderehe legal ist und als millionenfaches Gewaltverbrechen an Mädchen verübt wird, die im Kindesalter den Männern ausgeliefert werden, ist nicht genannt.

Dienstag, 8. Juni 2010

Müttersterblichkeit und Kinderehen

  • Weltweite Müttersterblichkeit

    New York/Washington - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die weltweit immer noch hohe Müttersterblichkeit als «Skandal» bezeichnet. «Wir wissen, wie wir das Leben von Frauen retten können», sagte Ban zum Auftakt der mehrtägigen internationalen Konferenz «Women Deliver» in Washington.

    Quelle: sda / Dienstag, 8. Juni 2010

    http://www.nachrichten.ch/detail/443176.htm

    Einfache klinische Massnahmen wie saubere Kreissäle und die Anwesenheit einer gut ausgebildeten Hebamme könnten die Sterberate stark reduzieren, sagte Ban vor Delegierten aus 140 Ländern. Die Gates-Stiftung will in den kommenden fünf Jahren 1,5 Milliarden Dollar investieren, um die Gesundheit von Frauen und Kindern, Familienplanung und Ernährungsprogramme zu unterstützen. Das gab Melinda Gates, die Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates, und Co-Vorsitzende der Stiftung bei der Konferenz bekannt.

    «Die Welt muss zusammenkommen, um das Leben von Frauen und Kindern zu schützen. In armen Ländern enden Schwangerschaft und Geburt oft in einer Tragödie. Unser Ziel sollte es sein, eine Welt zu erschaffen, in der jede Geburt Freude und Hoffnung auf die Zukunft bringt», sagte Melinda Gates. Der Grossteil dieser Tode könne verhindert werden - zu erstaunlich niedrigen Kosten, betonte sie.
    ____________________________

    Kein Wort über die Barbarei der Millionen von Kinderehen (im Islam legal), die eine hohe Sterblichkeitsrate und grausame Verletzungen durch zu frühe Geburten zur Folge haben. Es ist nicht nur die Armut, es ist das massenhafte Gewaltverbrechen der Kinderehen, das islamweit als vergöttlichtes Männerrecht an Kindern und Frauen verübt wird. Die Barbarei der legalisierten Vergewaltigung und Kindesschändung wird gern als „Armut“ verschleiert. Aber die Vergewaltigung ist nicht Armut, sondern nacktes brutales Männerrecht; im Islam noch als Gottesrecht verbrämt, das Zwangsehen und Verschacherung von Mädchen an Männer legitimiert.

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    Die islamophilen Medien kennen reflexartig die wahren Ursachen der Lust an Kindesschändung, legalisiert als Kinderehe, die als Hochzeit aus Not übersülzt wird von der Süddeutschen. Die linke Gewaltverkitschung verwedelt alle sexuelle Männergewalt automatisch zur ökonomischen Notlage. Die Täter sind die eigentlichen Opfer für die linken Gewaltverkitscher. Massenvergewaltigungen der Mädchen im Kongo dürften nach linker Lesart eine Notlage der Vergewaltigerhorden anzeigen.

    17.01.2008
    Wenn Roshan, acht Jahre alt, einem 55-Jährigen versprochen wird - Das (fast) vergessene Drama zwangsverheirateter Mädchen
    Hamburg (ots) -
    Das Bild eines afghanischen Mädchens neben seinem sehr viel älteren "Besitzer", Ende 2007 zum "Unicef-Foto des Jahres" gewählt, hat in Deutschland mediale Wogen erzeugt - in der neuesten Ausgabe von GEO kommt die Geschichte zu diesem Bild.
    "Lieber den Tod als diesen Gemahl" titelte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" über einem Essay des aus dem Iran stammenden Autors Ahmad Taheri, das besagtem Bild eines höchst ungleichen Paares aus Afghanistan beigestellt war, fotografiert von der Amerikanerin Stephanie Sinclair. Und auf "Spiegel.Online" kommentierte der niederländische Schriftsteller Leon de Winter das Foto als einen "nackten Blick auf die kollektive Vergangenheit der Menschheit", auf "den Horror unserer brutalen Natur", in der es "Liebe, Zärtlichkeit, Schönheit, Individualität und Respekt" eigentlich nicht gebe.
    In der am heutigen Freitag erscheinenden Februar-Ausgabe von GEO sind nun weitere Bilder Sinclairs zu sehen - und sie zeigen, dass das Phänomen zwangsverheirateter Kinder keine exklusive Erscheinung der islamischen Welt ist. Im Auftrag des Reportage-Magazins recherchierten Sinclair und die GEO-Redakteurin Susanne Krieg auch im (christlich-koptischen) Äthiopien und im (hinduistischen) Nepal ein Schicksal, das nach Schätzungen der Frauenrechtsorganisation "International Center for Research of Women" (ICRW) weltweit rund 50 Millionen minderjährige Mädchen trifft: Sie werden, teils schon im Alter von acht Jahren, an Männer verheiratet, die ihre Väter oder Großväter sein könnten. Oder an Jugendliche, denen ebenfalls keine Wahl gelassen wird.
    Die Ursachen dieser Praxis: bittere Armut. Und ein traditionelles Verständnis von der Rolle der Frau. So berichtet GEO von einem Fall, in dem ein Mädchen einem Mann versprochen wurde, weil der Vater Spielschulden bei diesem hatte.
    Nach dem GEO-Bericht, belegt in Bildern und persönlichen Gesprächen, flieht vor allem in Äthiopien eine große Zahl zwangsverheirateter Mädchen vom Dorf in die Stadt - und dort in nichts anderes als die Prostitution.
    Nach Angaben von GEO werden in Afghanistan schätzungsweise 57 Prozent aller Mädchen als Kind verheiratet, ebenso in Äthiopien, vermutlich über 60 Prozent sind es in Nepal. Damit geht einher, dass jeweils mehr als ein Drittel aller minderjährigen Mädchen in diesen Ländern nicht einmal eine Grundschule besuchen darf.
    Pro Tag werden in den kommenden zehn Jahren weltweit voraussichtlich 25 000 Mädchen zwangsverheiratet. Ein Extrem ist dabei der indische Bundesstaat Rajasthan: Dort sind 15 Prozent aller Ehefrauen bei ihrer Hochzeit nicht einmal zehn Jahre alt, auch wenn die meisten Bräute "erst" nach Einsetzen der Menstruation zu ihren Männern ziehen.
    Nach einer 1989 mit Ausnahme Somalias und der USA ratifizierten UN-Konvention werden Menschen unter 18 als Kinder definiert. Kinderehen sind auch in Ländern wie Afghanistan, Äthiopien und Nepal verboten; dem GEO-Team gelang der Zugang zu der weitgehend verheimlichten Praxis und der Kontakt zu den Opfern mit Hilfe örtlicher Initiativen.
    GEO-Ausgabe 18. Januar 2008.

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    Mit den Bestien leben und sterben


    Afrika: Millionen Frauen mit Geburtsfisteln



    http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1431&kp=aktuell





    Aktivisten sehen Regierungen in der Pflicht*

    Von Susan Anyangu-Amu

    Nairobi. Afrikas Regierungen sollten das lebenslange Leid von mehr als einer Million Frauen mit Geburtsfisteln nicht länger als deren unausweichliches Schicksal hinnehmen. Diese Forderung richten medizinische Experten an afrikanische Gesundheitsminister, die sich im Oktober zu einer Konferenz in Simbabwe treffen.

    Sie sehen die Hauptursachen für die vorwiegend in ländlichen Gebieten auftretende Krankheit in gesundheitspolitischen Versäumnissen, in Kinderehen und anderen Traditionen sowie in regionalen Konflikten mit Massenvergewaltigungen.

    Wenn es bei einer Geburt vor allem bei sehr jungen Müttern zu Komplikationen kommt, ohne dass medizinische Hilfe erreichbar ist, und die Entbindung sich über Tage hinzieht, verletzt der Druck des Ungeborenen das empfindliche Gewebe des Geburtskanals und lässt es absterben. Ohne eine Operation der dabei zwischen Vagina, Blase oder Darm entstehenden Fistel bleiben die Frauen lebenslang inkontinent. In westlichen Ländern kommt es dank guter medizinischer Versorgung kaum noch zu Geburtsfisteln, die dann unverzüglich operiert werden.



    Stigmatisiert und verstoßen

    "Die Gemeinden stigmatisieren diese Frauen ", stellt der Gynäkologe Odongo Odiyo fest. "Die Betroffenen sind unfähig zu arbeiten und von ihren Familien abhängig, die sie häufig ihrem Schicksal überlassen und verstoßen."

    Mehrere Faktoren fehlender weiblicher Gleichberechtigung begünstigen das massenhafte Gesundheitsproblem der Fisteln. Das Risiko ist besonders hoch, wenn zu früh verheiratete, körperlich unreife Mädchen entbinden. Die fehlende Familienplanung ist ein weiterer Risikofaktor.

    "Wenn man Mädchen früh verheiratet, ihnen ihr Grundrecht auf Bildung und auf eine gute Ernährung verwehrt, sind sie weder körperlich noch mental auf die Mutterschaft vorbereitet. Man bürdet diesen Kindern die ganze Last einer Fistelerkrankung auf", kritisiert Odiyo.

    Wo der soziale Status von Frauen niedrig ist, fehlt die Bereitschaft, Geld für ihre medizinische Versorgung auszugeben. Der Transport gefährdeter werdender Mütter zur nächsten medizinischen Einrichtung wird möglichst lange aufgeschoben. In Afrika bringen viele Frauen ihre Kinder zu Hause zur Welt. Ohne sachkundige medizinische Hilfe können Risikogeburten nicht rechtzeitig erkannt und angemessen behandelt werden.



    Der Weg zur Klinik ist zu weit

    Nach Schätzungen der 'East, Central and Southern African Health Community' (ECSA-HC), einer Organisation, die sich in diesen Regionen für die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen einsetzt, leiden allein in Äthiopien mindestens 100.000 vor allem auf dem Land lebende Frauen an Geburtsfisteln. Der Gynäkologe Odiyo leitet im Auftrag der ECSA-HC Programme für Familien und für Informationen über Geburtenregelung. Er berichtet, dass in Uganda Frauen vor der Niederkunft kaum medizinische Hilfe erhalten, weil es im Umkreis von 20 Kilometern keine Gesundheitsstation gibt und die Straßen zudem meist schlecht sind.

    In der Demokratischen Republik Kongo mit ihren regional andauernden Konflikten und in Kenia, wo es 2007/2008 nach den Wahlen zu schweren Übergriffen kam, wurde die massiv als Kriegswaffe eingesetzte sexuelle Gewalt für betroffene Frauen zu einem zusätzlichen Risiko für eine Geburtsfistel.

    Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) schätzt, dass in Entwicklungsländern zwei Millionen Frauen mit unbehandelten Fisteln leben, die meisten in armen Regionen des Sub-Sahara-Afrikas und Asiens. Jährlich kommen bis zu 100.000 Betroffene hinzu. Scham und Ausgrenzung der Frauen verhindern das Sammeln verlässlicher Daten.

    Information und Prävention

    Die ECSA-HC will das Problem der Fisteln auf die gesundheitspolitische Agenda der Regierungen setzen und hat für die verantwortlichen Politiker eine Dokumentation zusammengestellt. Es geht der Organisation darum, die sozialen und politischen Ursachen des Problems der Geburtsfisteln sowie Präventivmaßnahmen aufzuzeigen. "Das Papier soll ihnen als Grundlage für eine regional koordinierte Prävention dienen", erklärt James Watiti. Er leitet die Forschungs- und Informationsarbeit der ECSA-HC.

    In dem Dokument werden die Regierungen aufgefordert, Krankenhäuser angemessen mit Personal, Medikamenten und medizinischen Geräten auszustatten sowie mit mehr und besseren Straßen dafür zu sorgen, dass die Menschen leichter zu den Hospitälern kommen können. Zudem sollten Sonderfonds für Familienplanung und Kindergesundheit eingerichtet werden. Dabei soll bedacht werden, dass arme Frauen und Kinder am meisten unter Krankheiten zu leiden haben.

    Dass sich gesundheitspolitisches Engagement lohnt, betont die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Iteerswaree Thacoor aus Mauritius. Sie arbeitet im Gesundheitsministerium der südostafrikanischen Inselrepublik. "In Sachen Müttergesundheit leisten wir gute Arbeit. Bei uns entbinden die meisten Frauen im Krankenhaus, denn die Regierung hat für kurze Wege zu den Gesundheitseinrichtungen gesorgt", stellt sie fest.

    "In staatlichen Einrichtungen werden Mütter und ihre Neugeborenen kostenlos behandelt", so Thacoor. "Von Unternehmen erwarten wir, dass sie mindestens zwei Prozent ihres Gewinns in soziale Einrichtungen, vor allem im Gesundheitssektor, investieren."

    Die Gesundheitsexpertin aus Mauritius fordert die Regierungen auf, dem Beispiel seines Landes zu folgen. So gelte es dafür zu sorgen, dass Frauen nicht länger zu Hause entbinden müssen und dass Mädchen zur Schule gehen können und ordentlich ernährt werden. (afrika.info/IPS)

    Zusätzliche Informationen im Internet: http://www.who.org/

    *Der Islam, unter dem die Kinderehe legal ist und als millionenfaches Gewaltverbrechen an Mädchen verübt wird, die im Kindesalter den Männern ausgeliefert werden, ist nicht genannt.

Freitag, 18. Dezember 2009

KINDERPROSTITUTION im Kosovo

Albanische Kinderprostitution im Kosovo

Ich war gerade auf dem Weg zur Schule als ich merkte, dass mich eine junge Frau beobachtete. Sie kam zu mir, bot mir einen Börek an und bezahlte ihn. Nach einigen Tagen freundeten wir uns an.

Eines Tages schlug sie mir vor, mich im Auto mitzunehmen. Das Auto fuhr in eine mir unbekannte Gegend. Der Fahrer war ein Mann. Als ich wissen wollte, wohin wir führen, sagten sie mir, dass wir eine alte Stadt besuchen würden, in der ich noch nie gewesen sei. Dort wurde ich drei Wochen lang in einem Motel festgehalten. Ich wurde von vielen Männern vergewaltigt. Ich schrie, aber niemand hörte mich, da sie mir den Mund zuhielten.“
(13-jähriges albanisches Mädchen aus dem Kosovo)
http://www2.amnesty.de/__C1256A38004...light=2,kosovo

Donnerstag, 17. Dezember 2009

KINDERPTOSTITUTION: Deutsche Sextouristen in Tschechien

"Wir sagen nein zur Kinderprostitution in Tschechien!"

http://forum.politik.de/forum/gus-osteuropa/63329-kinderprostitution-deutsche-sextouristen-tschechien.html

Allgemeine Zahlen: Weltweit werden - so UNICEF - rund zwei Millionen Kinder sexuell ausgebeutet.

Maßnahmen sind dringend notwendig, denn die Anzahl der Betroffenen nimmt zu. Ausgebeutet werden vor allem Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Die Altersgrenze verschiebt sich immer mehr, die Nachfrage nach jüngeren Prostituierten steigt. Einer der Gründe: Die Angst der Freier vor Aids. Der Welttourismusverbund hat sich verpflichtet, der Kinderprostitution und dem Sextourismus in Reiseländern künftig entgegenzutreten. In Stockholm treffen sich Ende August internationale Experten zum ersten Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen (Kinder-Prostitution) in Tschechien

Offiziell heißt die Schnellstraße von Dresden nach Prag "E55", doch kennt der tschechische Volksmund treffendere Namen: "Straße der Schande" oder "Längster Strich der Welt". An den Serpentinen nach der Grenze boomt seit 1989 das Geschäft mit Sex.
Immer öfter knüpfen Freier aus Sachsen und Bayern hier Kontakt mit minderjährigen Prostituierten. Nach Beginn einer Flugblatt- aktion in Deutschland will Tschechien dem Geschäft jetzt mit einem "Nationalen Plan" stärker als bisher einen Riegel vorschieben.
Kinderprostitution und Mißbrauch durch deutsche Täter seien in den Grenzgebieten seit 1996 stark gestiegen, bilanzierte das Bundesinnenministerium. Genaue Statistiken liegen nicht vor, da die Dunkelziffer hoch ist und es selten zur Anzeige kommt.
Um da zumndest teilweise Abhilfe zu schaffen, gibt es an acht deutsch-tschechischen Übergängen eine Aufklärungsaktion für Reisende: Die Grenzpolizei verteilt Flugblätter mit dem Aufruf, "Verdächtiges" umgehend zu melden. Ein Beispiel ist Cheb, auf deutsch heißt die Stadt Eger, liegt nur 10 Autominuten hinter der bayerisch tschechischen Grenze. Die Nähe zu Deutschland und das Wohlstandsgefälle haben die Stadt zu einem Zentrum der Prostitution gemacht. Jede Nacht dasselbe Bild: deutsche Freier auf der Suche nach schnellem billigen Sex. An jeder Straßenecke Prostituierte, viele wirken sehr jung. In Tschechien macht sich nur strafbar, wer Sex mit Minderjährigen unter 15 Jahren hat.

Tatsache ist eine erschreckende Zahl von minderjährigen Kindern zwischen 8-17 Jahren, die Altersgrenze geht hierbei deutlich nach unten ! So ist werden einem TV Bericht des Polit -Magazins Report zufolge schon Kleinkinder auf dem Straßenstrich angeboten: „Gespräch zwischen Reporter und kleinem Jungen auf der Straße:

Junge: "Sex? Ja meine Schwester, ja?"

Reporter: "Aber wie alt ist deine Schwester?"

Junge: "Fünf."

Reporter: "Fünf? Klein, ganz klein?"

Junge: "Komm, komm!"

Dass hier auch Kleinkinder an deutsche Freier vermittelt werden, leugneten Politik und Polizei bis Medienberichte das Gegenteil zeigten. Der Druck der Öffentlichkeit zeigt Wirkung, erstmals trafen sich nun Bürgermeister aus 30 Grenzgemeinden, um Maßnahmen gegen den Straßenstrich zu beraten.
Und die Realität? Die tschechischen Behörden sind offensichtlich weder in der Lage noch willens die Kinderprostitution an der Grenze in den Griff zu bekommen. Skrupellose deutsche Freier können sich hier sicher fühlen. Die Kinder zum bsp. in Cheb sind ihnen schutzlos ausgeliefert!

Auch Prag hat sich dem verzweifelten Ruf nach schärferen Gesetzen angeschlossen.

Warum, das wird vor allem am Hauptbahnhof deutlich. Besonders ausgeprägt ist hier der Jungenstrich. Im Bahnhofscafe unter der Jugendstilkuppel sitzen sie ab mittags. Die Kinder die im Bahnhof anschaffen gehen, warten versteckt auf ihre Kundschaft, zumeist Deutsche. Der Sozialarbeiter Lazlo Sümegh arbeitet seit zwei Jahren auf dem Bahnhof. Sein Projekt mit dem Namen "Chance" will den Jungen helfen, aus dem Teufelskreis von Prostitution, Drogenkonsum und Beschaffungskriminalität herauszukommen. Er kennt sie alle am Bahnhof. Die Statistik des vergangenen Jahres ist erschreckend. Bei den 7 und 8jährigen gehen zwei Mädchen und drei Jungs auf den Strich. Bei den 9 und 10jährigen vier Mädchen und fünf Jungs, bei den 11 und 12jährigen drei Mädchen und acht Jungen. Im Alter zwischen 13 und 14 waren es 30 Mädchen und 40 Jungen und schließlich bei den 15 und 18jährigen 94 Mädchen und 111 Jungen."

Beispiele aus Berichten von Report und Windrose

Petr, Stricher
"Es gibt hier 14jährige Jungs, die machen es für 5 oder 10 Mark. Die deutschen Freier nehmen die oft mit über die Grenze, denn jünger und billiger kriegen sie´s woanders nicht. Für uns Ältere ist das ein Problem, denn die Kleinen machen die Preise kaputt."

Michal, Stricher
" Ich habe sechs Monate lang als Begleiter gearbeitet. Wir fahren mit den Kleinen, die, die deutschen Freier mit über die Grenze nehmen. Mit den Deutschen gibt es oft Schwierigkeiten. Viele wollen nicht zahlen, andere schlagen die Kleinen nach dem Sex brutal zusammen und werfen sie einfach auf die Straße. Deshalb fahren Ältere wie ich mit, zum Schutz."

Petr, Stricher
" Die Polizei greift eigentlich nie ein. Die laufen rum, kontrollieren uns Ältere, ob wir Papiere haben und so. Aber die Kleinen lassen sie laufen, weil sie sich mit denen nicht beschäftigen wollen. Die schauen wirklich weg, was das anbelangt, die Polizei ist eine absolute Null."

So sehen auch die Erfahrungen der Streetworkerinnen von Karo aus, einem Hilfsprojekt in Eger. "Keiner will es wissen" - das ist das Fazit ihrer Arbeit. Dabei haben die Frauen zahlreiche Fälle dokumentiert. Die Namen der Freier, deren sexuelle Neigung und viele Details mehr. Die ernüchternde Bilanz der polizeilichen Ermittlungen dagegen: in fünf Jahren wurden in Eger nur 9 Fälle von Kinderprostitution ermittelt. Ludmilla Irmscher, Streetworkerin "Karo" "Wir kontaktieren die Kinder täglich. Sagen wir so 10 bis 20 neue Kontakte. Die Kinder, das Alter der Kinder ist also wirklich von Kleinstkindern. Wir haben auch schon eineinhalbjährige, zweijährige mit Mutter angetroffen." Mehr kommunalen Freiraum für schärfere Gesetze, höhere Strafgelder für die Prostituierten - die Forderungen der Bürgermeister werden das Problem nicht lösen, da sind sich alle Hilfsorganisationen einig. Ihre Vorschläge: ein energisches Vorgehen der Polizei gegen die Freier, Ermittler, die den Kinderschändern unerbittlich auf den Fersen bleiben und eine Justiz, die überführte Straftäter hart bestraft.
Zu diesem Konzept aber fehlt - nicht zuletzt wegen der knappen Kassen - der politische Wille.

Die Regierungen sind gefordert!

Nach einem Spiegel Interview von 4/2000 möchte Schily die Zusammenarbeit mit den Tschechischen Behörden verbessern, leider zeigen die neusten Berichte über die Kinderprostitution nicht allzu viel davon!

http://www.mobini.de/projekt/infoblatt.shtml

In der alten Bundesrepublik war ?Thailand? das Synonym für Sex-Tourismus und beinahe ?gut bürgerlichen? Sex mit Kindern. Heute ist ein solches Paradies der mörderischsten Gelüste nur noch eine halbe Stunde Autofahrt entfernt, die
Horroregion Egrensis
Bisher ging ich davon aus, dass meine Erfahrungen, menschliches Leiden, Marterung von Kinderseelen, Misshandlung von Geist und Körper kleiner Menschen betreffend, nicht steigerungsfähig sein könnten.

Das glaubte ich meinen 28 Jahren Kriminaldienst zurechnen zu können - bis die Nacht vom 17. zum 18. März mich schmerzlich eines anderen belehrte.
Wir, MdL Cornelia Ernst und ich, hatten uns entschlossen, die Streetworker des Projektes "Karo" eine Nacht lang in der Euroregion Egrensis - im Wesentlichen innerhalb des Grenz -Raumes zwischen Adorf und Cheb (Eger) in Tschechien - zu begleiten.

Cathrin und Ludmilla befassen sich hier mit zielgruppenorientierter grenzüberschreitender Sozialarbeit zur HIV/AIDS-Prävention mit den Schwerpunkten der Kinderprostitution und Kinderpornografie in eben dieser Euroregion. Bereits ohne tiefere Ahnungen von den tatsächlichen Abgründen sexueller Perversionen und Aggressionen der nahezu ausschließlich deutschen Freier auf dem Kinderstrich wurden Abscheu und Ekel vor diesen Kinderschändern für uns nahezu körperlich erlebbar, wenngleich wir den Darstellungen von Ludmilla kaum Glauben schenken wollten.

Die Realität übertraf dann auch schlicht, die nunmehr nahezu harmlos wirkende Einstimmung vor Überschreiten der sächsischen EU-Außengrenze.

Die 98 Bordelle im Raum Cheb (Eger) bei einer Bevölkerung von kaum 36.000 Einwohnern erscheinen in diesen Bezügen noch hinnehmbar, vorausgesetzt, dass Frauenhandel, Gewalt und Kriminalität keine Rolle spielen. Obgleich dies natürlich Illusion bleibt. Die Busse, vollgepfropft mit geilen Sachsen, Bayern oder noch von weiter her prägen das Straßenbild im Bereich dieser Lusthöhlen. Trunkene, laute deutsche Worte schwirren durch die Luft. Billig tanken, billig einkaufen, billig fi..., schöner kann es doch für den achtbaren Deutschen gar nicht sein.

Hier kann man nicht an Goethe, Heine oder Bismarck denken. Lediglich Freud dringt in die Wahrnehmung ein.

Schlimmer im Sinne von unerträglich widerlich wird es dann auf den Einfallstraßen nach Eger und im Kern der alten Stadt selbst. Keine Straße nach Eger, kein Gasse, kein Straßenzug in und am Rande der City ohne kleinere Gruppen minderjähriger Mädchen, so ab 12 Jahren, zum Teil hochschwanger bevölkern die Fußwege und Straßenränder. Sie sind nicht schön im Sinne des Gewöhnlichen, sie sind abgehärmt, von Rauschgiften und Krankheiten gezeichnet. Zumeist in Anoraks oder Trainingsanzüge gewandet warten sie auf die überwiegend alten Männer, die ihre jungen Körper kaufen wollen.

Gemeinsam mit Ludmilla und Cathrin erlebten Conny und ich live, was wir gedruckt, "schwarz auf weiß", nie geglaubt hätten.

Wir sprachen mit 12- und 14 jährigen schwangeren Kindern, zumeist waren sie bereits an Aids erkrankt. Mehre dieser kleinen Mädchen an der kaum heilbaren Hepatitis C.

...deutsche Autos der oberen Mittelklasse mit Herren jenseits der 50...

Wir sprachen mit einer 15-jährigen Mutter, die drei Tage zuvor entbunden hatte, vom Zuhälter jedoch aus dem Krankenhaus geholt und auf die Straße geschickt wurde.

Wir erlebten, wie debile kindliche Mädchen an deutsche Freier verhökert wurden.

Wir sprachen mit Mädchen, die von deutschen Freiern misshandelt und aus dem Auto geworfen worden sind.

Es gab nichts, was wir nicht bereits aus Thailand gehört hatten: nur schlimmer und brutaler.

Die Mädchen zeigten sich erstaunt darüber, dass einige deutsche Freier schwangere Kinder als Sexobjekt bevorzugen.

Wir hörten auch glaubhaft von Zeugen, ohne es selbst gesehen zu haben, dass hier Eltern ihre Säuglinge deutschen Männern zum Filmen, Fotgrafieren, aber auch zum körperlichen Missbrauch überlassen. Wir waren vor Ort, wo Väter oder Mütter die Babies ans Autofenster halten, um Kundschaft für das unsägliche Verbrechen zu akquirieren.

Zwischen all diesen Kindern, ich vermag die Zahl nicht genau zu sagen, es waren aber mehr als 15 oder 20 Grüppchen von jeweils 2,3 oder 4 Mädchen (ein Teil arbeitete mit Sicherheit zur gleichen Zeit), kurvten deutsche Autos der oberen Mittelklasse, besetzt mit jeweils einzelnen älteren Herren, augenscheinlich 50 Jahre und älter.

Wir erlebten die Geschäftsanbahnung, das Einsteigen der Kinder, die teilnahmslos patrouillierenden tschechischen Polizeifahrzeuge und wir erlebten unsere eigene Ohnmacht.

Hier vollzog sich etwas, was es eigentlich gar nicht gibt. Hierzu bekennt sich weder Deutschland noch Tschechien. Es findet nicht statt, obgleich wir es selbst sahen und mit den Kindern sprachen.

...gaben Kindern saubere Spritzen und Kondome...

Wir erlebten die Arbeit der Streetworkerinnen, die dankbar angenommen wurde. Man kannte sich aus einer Vielzahl vorheriger Treffen, die diesen Elenden ein wenig Erleichterung bringen konnten.

Wir verteilten neue Rauschgiftspritzen, Kondome, Gleitcreme, Tampons und Schwangerschaftsteststreifen.

All das gaben wir Kindern, nach meiner bisheriger Erfahrung und Einstellung eine Ungeheuerlichkeit.

In dieser Situation jedoch der Tropfen auf den heißen Stein. In dieser Hölle ist es bereits der mit Füßen getretenen Menschenwürde zugehörig, eine neue Drogenspritze zu verschenken, damit nicht drei aidskranke Kinder und ein gesundes Mädchen die gleiche Spritze nehmen.

Auch der Drogenkonsum, zunächst vom Zuhälter erzwungen, gehört dann zur Überlebensstrategie, zumindest für noch einige wenige Jahre. Alt werden diese kranken Kinder nie, auch Jugend werden sie nicht erleben.

......Handlungen, für die sie in Deutschland der Zuhälter krankenhausreif schlagen würde...

Ihr eigener Selbstschutzversuch liegt lediglich darin, sich über die Fahrzeuge mit den ganz schlimmen, perversen Freiern zu informieren, die schlagen, misshandeln und tief demütigen. Nicht zu diesen Freiern ins Fahrzeug zu steigen, mit denen bereits die anderen schlimmste Erlebnisse hatten.

Mit einer Selbstverständlichkeit zwingen die Freier hier Kinder zu Handlungen, für die sie der Zuhälter in Deutschland krankenhausreif schlagen würde.

Hier in Tschechien kann man, hier ist man der Besitzer des Geldes, hier betreibt man die Förderung des Grenzwohlstandes, indem man die D-Mark ins Land bringt, für welche Dienstleistung auch immer.

Als wir dann wieder in Deutschland waren, machte sich nach betroffenem Schweigen die namenlose Wut über diese Form des Menschseins und die eigene Hilflosigkeit vor Ort zum Herrn unserer Gedanken.

Wir sind gefordert, schnellstens parlamentarisch und außerparlamentarisch wirksam zu werden, Betroffenheit zu erzeugen, die Verantwortungsträger der Euroregion in Deutschland, in Tschechien, im Europäischen Parlament zum Handeln zu zwingen. Was in Sachsen möglich ist, muss Sachsen tun, was es nicht selbst kann, muss es veranlassen.

Hans-Jürgen Mertha
Hans-Jürgen Mertha,
geboren 1948,
parlamentarischer Berater der PDS-Fraktion
mail to:


MdL Dr. Cornelia Ernst,

Montag, 22. Juni 2009

Kinderschutz: Ein finsterer Winkel der britischen Gesellschaft

GB: Pädokrimineller Wiederholungstäter wird endlich verurteilt 22.6.09


http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/baby-p/5258941/Paedophile-step-father-of-Baby-P-faces-life-in-jail-for-raping-two-year-old-girl.html

1.Mai 2009. In England wurde ein 32jähriger Wiederholungssexualverbrecher von der Jury für schuldig befunden, als Stiefvater eines zweijährigen Mädchens das Kind sexuell missbraucht zu haben, nachdem er bereits einen kleinen Knaben, Peter, 2007 sexuell Tode gequält hatte, und das über Monate. Er muss jetzt mit lebenslänglicher Haft rechnen. Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das jetzt vierjährige Mädchen ist das jüngste Opfer des Sexualunholds, der noch weitere Verbrechern dieser Art vorzuweisen hat. Der Fall erregte landesweit Aufsehen, Sozialarbeiter wurden entlassen, die Kinderschutzorganisation NSPCC äusserte ihren Abscheu - das sei der widerwärtigste Fall von Kindesmissbrauch, der ihnen je bekannt geworden sei.

Das Opfer stand bereits seit 2006 auf der Risikoliste unter der Kategorie "Verwahrlosung" bei einer Jugendbehörde, Haringey Council. Die unter Beschuss geratene Behörde war schon wegen ihres Verhaltens im Fall des zu Tode gequälten Babies Peter in heftige Kritik geraten. Zur Zeit, als der kleine Peter starb, war er von Läusen befallen, hatte einige gebrochene Rippen und eine Wirbelsäule, die wie ein Gelenk klappte. Das Paar und ihre Vermieter Jason Owen, werden voraussichtlich später in diesem Monat verurteilt. Die Mutter hatte nichts gegen die Verbrechen ihres Freundes unternommen und zugeschaut. Auch der Vermieter als Mitwisser unternahm nichts. Das Kind musste sterben, obwohl es bereits im Kinderschutzregister stand.

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/baby-p/5257895/Baby-P-death-provoked-storm-of-criticism.html

Der zu Tode gequälte Knabe erhielt niemals die dringend benötigte Hilfe von Seiten der Kinderschutzexperten, aber der Fall wirbelte weithin Staub auf. Seit die Todesumstände ans Licht kamen, gab es intensive Überprüfungen, alle wurden unter die Lupe genommen, von den Sozialarbeitern bis hinauf zum Kabinett, es gab mehrere Entlassungen bei den Behörden.

Der Fall habe ein Licht in die finstersten Winkel der britischen Gesellschaft geworfen, schreibt der Telegraph. Etwa drei Kinder sterben wöchentlich infolge von Missbrauch und Misshandlung, wie die schockierten Parlamentarier schon im Dezember erfuhren, aber die grösste Kritik provozierten die lokalen Behörden. Was die Sache noch schlimmer machte: dass es sich bei Peter um dieselbe Behörde handelte, die schon unter Kritik geraten war wegen, weil sie den Mord der acht Jahre alten Victoria Climbie 2000 nicht verhindert hatte.

Der Knabe, der im August 2007 starb, hatte mehr als 50 Verletzungen erlitten trotz 60 Besuchen vom Sozialarbeitern, Ärzten und der Polizei über einen Zeitraum von acht Monaten. Nach einem Old Bailey Prozess im November stellte sich heraus, dass niemand von der lokalen Behörde zurückgetreten war oder entlassen wurde wegen des Versagens bei der Tragödie von Baby Peter. Sharon Shoesmith, die Leiterin des Kinderdienstes von Haringey, sagte damals: Es gab keine Anlass dazu, dass irgendjemand seinen Job verlieren sollte.“

Dr Sabah Al-Zayyat, ein Pädiatrist, der die gebrochenen Rippen von Baby Peter und den gebrochenen Rücken einige Tage vor seinem Tod nicht zur Kenntnis nahm, und die Familie GP Dr Jerome Ikwueke wurde die Praxislizenz entzogen vom General Medical Council. Es wurden auch einige Sozialarbeiter entlassen, deren Berufsbild seitdem stark beschädigt ist. Das Bild des zu Tode geschlagenen Babies, das in seinem blutigen Kot liegt, wird Sozialarbeiter und Politiker in GB noch lange verfolgen.

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/baby-p/5257895/Baby-P-death-provoked-storm-of-criticism.html

Sonntag, 7. Juni 2009

Täter werden entschädigt

Vergewaltiger werden entschädigt

Im Schweizer SVP-Internet-Disskussionsforu, das inzwischen stark zensuriert wird nach Intervention von Denunzianten und dubiosen Anzeigen von seiten eines Anwalts, der diverse Forumsteilnehmer ehrverletzend der „Rassendiskriminierung“ beschuldigte, weil sie Religionskritik am Islam übten, auf welchen Meinungsterror worauf nicht jede Staatsanwaltschaft im Sinne der Denunzianten einging, trieb im Jahr 2007 ein sexistischer user der sich „Uslandschwizer“ nannte, sein Unwesen und spielte sich als Fachmann für Vergewaltigungsdelikte auf. So behauptete er in einsamer Rechtschöpfungsermächtigung, eine Gruppenvergewaltigung in der Schweiz wie die unten berichtete habe es nicht gegeben, es handele sich nur um eine „Kettenvergewaltigung.“ M.a.W. wenn die Gruppenvergewaltiger der Reihe nach zur Untat schreiten - was ja wohl bei allen Gruppenvergewaltigungen der Fall ist, dann ist das laut dem unholden unappetitlichen sexistischen Uslandschwizer keine Gruppenvergewaltigung. Der schrullig sexualfaschistische Unhold wäre keiner Erwähnung wert, hätte ihm nicht klammheimlich die Mehrheit der user zugestimmt, die sich die Unappetitlichkeiten des gegen „Emanzen“ wütenden Typs mitnichten verbaten. Im sexistischen Sumpf der rechten Männerrechtsaufrüstung tummeln sich diese Kreaturen, die sich auch wie ein Blogger aus der Schweizer Provinz, der bei SVP und SD sich nicht halten konnte, sich an einer Gruppenvergewaltigung, bei der die Frau über den Tisch gezogen wurde, in Wort und Bild ergötzte, sodass es sogar einem SVP-Nationalrat zuviel des Widerwärtigen wurde. Dies vorweg.
Hier ein Bericht über den Fall von Seebach.

Eine Vergewaltigung mit Nachwehen

Schweiz: Neuer Wirbel um den Massenmissbrauch einer 13-Jährigen.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=4975&alias=wzo&cob=417996>


Nur zwei der dreizehn Beteiligten wurden verurteilt.

Zürich/Wien. Ein 13-jähriges Mädchen von mehr als einem Dutzend Jugendlicher vergewaltigt und dabei mit dem Handy gefilmt - die Geschichte, die das Boulevardblatt "Blick" im November 2006 auf das Titelblatt hievte, erschütterte die Schweiz wie kaum ein Jugendkriminal-Fall zuvor. Eine Gruppenvergewaltigung durch fast ausschließlich minderjährige Täter mit Migrationshintergrund, das hatte es in der Eidgenossenschaft, die damals mitten in einer heftigen Ausländer-Debatte steckte, noch nicht gegeben.
Vor einem Jahr wurde allerdings das Verfahren gegen sieben der 13 Verdächtigen eingestellt. Gegen vier wurden Erziehungsverfügungen ausgestellt und zwei wurden vom Bezirksgericht Zürich wegen Vergewaltigung verurteilt. Der Grund: Die 13-Jährige aus Seebach hatte freiwillig an den Sexorgien im elterlichen Schlafzimmer ihres damaligen 18-jährigen Freundes teilgenommen.


Was heisst hier "freiwillig mitgemacht" bei einer Bande von 13 Tätern mit Migrationshintergrund, gegen die das Verfahren eingestellt wurde. Der Migrationshintergrund scheint ja besonders strafmildernd zu wirken. Es folgt nun der „Beweis“ für die Freiwilligkeit:

Den Beweis dafür haben die aufgenommenen Handy-Videos geliefert, die zugleich aber auch eine erschreckend surreale Szene wiedergeben: Das Mädchen liegt im Bett und nacheinander kommen die Burschen zu ihr, stellen sich mit Namen vor und fragen, ob sie jetzt Sex mit der 13-Jährigen haben dürften. Diese antwortet auf alle Fragen mit einem emotionslosen "Ja", manchmal fügt sie auch ein "Wenn es sein muss" oder ein "Aber mach schnell" hinzu. Lediglich bei einer Szene ist offensichtlich Gewalt im Spiel: Der Freund des Mädchens und der ebenfalls wegen Vergewaltigung verurteilte Mittäter halten es fest und drohen ihm eine Ohrfeige an, falls es nicht stillhält.

Sehr interessant, dass das Mädchen vom Haupttäter und Inszenierer der Massenuntat und einem weitern Mittäter festgehalten werden muss, damit es „freiwillig“ mitmacht. Es scheint ja in allen Fällen gewusst zu haben, dass es aussichtslos war, nicht 2freiwillig“ mitzumachen. „Wenn es sein muss“ scheint ja ein klarer Beweis für freudiges feiwilliges Mitmachen zu sein. Auch „aber mach schnell“ zeigt offenbar für das Gericht die grosse Bereitschaft des Mädchens an.
Die Täterschutzjustiz von Zürich scheint aber doch nicht auf allen Eidgenossen so überzeugend gewirkt zu haben, sodass es noch ein Nachspiel gab.

Die Nachwehen des Vorfalles halten allerdings bis heute an. So muss sich der damalige Freund des Mädchens, der im April 2008 zu einer dreieinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, ab kommendem Dienstag erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwalt akzeptiert das Urteil der Vorinstanz nicht, weil die Bezirksrichter ihrer Meinung nach unzulässige Strafminderungsgründe berücksichtigt haben. Er werde deshalb im Berufungsprozess eine leicht höhere Strafe beantragen, sagte Staatsanwalt Daniel Kloiber gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung". Als Strafminderungsgrund hatte das Bezirksgericht vor allem die "von der Polizei initiierte Vorverurteilung durch die Medien" angeführt.

„Vorverurteilung durch die Medien“, auch wenn die Empörung völlig berechtigt ist, ist für die Täterschützer ein Tatentlastungsgrund. Eine Tat, über die die Medien schon negativ berichten, weil sie erstmalig ist in der neueren Schweizer Justizgeschichte, kann nach Ansicht der Täterschützer nicht so schlimm sein. Die Empörung über Verbrechen gilt schon als strafmildernd…Vielleicht demnächst auch die Anzeige? Die Scheusslichkeit der Videoausnahmen selbst scheinen für die Täterschützer ja nicht straferschwerend zu sein. Man stelle sich die Reaktion dieser Art von Herren vor, wenn man Videoaufnahmen von ihnen aus einhem Zürcher Puff kursieren liesse.

Verdächtige entschädigt

Die Vorverurteilung beklagen die freigesprochenen Jugendlichen auch heute noch. Unmittelbar nach dem der Fall bei der Polizei gemeldet wurde, waren die Burschen in Handschellen aus der Schule geholt und in ein Gefängnis für erwachsene Schwerverbrecher gebracht worden. Während der bis zu einmonatigen Haft sei das Bild der Sexmonster und Massenvergewaltiger trotz gegenteiliger Aussagen aller Beteiligen mit offiziellem Siegel der Polizei verbreitet worden, kritisieren die Betroffenen. Noch heute werden sie laut einem Bericht der "Weltwoche" im privaten wie im beruflichen Umfeld als "Täter von Seebach" erkannt, abgestempelt, angerempelt oder beschimpft. Auch die Suche nach einer Lehrstelle sei über lange Zeit aussichtslos gewesen. Laut der "Weltwoche" haben die meisten der Jugendlichen aber mittlerweile eine Entschädigungssumme in vier- bis fünfstelliger Höhe erhalten.

Ein nettes Rezept um an fünfstellige Entschädigungssummen zu kommen. Mann nehme eine 13jährige, bringe sie dazu, zu ihrem 18jährigen Freund in die Wohnung zu kommen, wo schon 12 weitere Mittäter darauf warten, sie vergewaltigen zu dürfen, mit ihrer „Zustimmung“ versteht sich (man halte sie fest und drohe mit Gewalt) und beklage sich anschliessend über schlechte Presse. Erhält das Opfer auch eine Entschädigung? Presseberichte sind bereits tatverdächtig, wenn die Täter Migranten sind.

Als gerechtfertigt sehen aber nicht alle diese Zahlungen an. Im Vorfeld des Berufungsverfahrens mehren sich die Stimmen, die den Vorfall doch als Massenvergewaltigung sehen. "Welche erwachsene, ja sogar ‚ausgesprochen abenteuerlustige‘ Frau würde sich allein mit fünf oder sechs Männern zugleich einlassen, sich also in eine Situation begeben, bei der sie total die Kontrolle verliert?", fragt Martin Kilias, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich. Im konkreten Fall sei eine 13-Jährige allein in einer fremden Wohnung "einer Horde erotisierten Burschen" gegenübergestanden. Dass das Mädchen unter solchen extremen Umständen gültig einwilligt, könne man nicht im Ernst behaupten.
Printausgabe vom Freitag, 05. Juni 2

Kilias, der hier für alle human Empfindenden spricht und Ross und Reiter nennt, Täter nicht zu Opfern macht, ist innerhalb seiner Partei (SP) einer der Wenigen, der die linke Täterschutzpolitik überhaupt kritisiert. Er hat auch kritisch Stellung bezogen zu der in der Schweiz nach der jüngsten Strafrechtsreform verbreiteten Praxis, überführte Sexualdelinquenten frei zu lassen ohne jede weitere Kontrolle. Es war eine SVP-Frau, die die Registrierung der Sexualtäter in einem einheitlichen nationalen Register forderte. Schon deshalb wird die SP den Vorschlag blockieren und weiterhin für den Täterschutz, besonders wenn es sich um Migranten handelt, die 85% der Vergewaltiger ausmachen in der Schweiz, besorgt sein.

Kürzlich versicherte mir eine Schweizerin aus dem Gewerbe der linken Täterschutzgilde allen Ernstes ins Gesicht, dass die Gefahr der kriminellen Gewalt „von rechts“ kommt. Zu den kriminellen Gewaltkrawallen des Links-Autonomen Blocks, die den Dämonisierungsparolen der SP gegen die SVP gefolgt waren und auf dem Bundesplatz vandalierten, meinte sie treuherzig, es eine ja „Rechte“ bei der SVP-Kundgebung gesichtet worden…Die „Autonomen“ seinen keine Linken, sondern bloss Spinner. Merke: linke Gewaltkriminelle sind keine Linken, sondern Spinner. Hingegen nicht gewalttätige SVP-Kundgebungen sind „rechtsextrem.“
Auch für Frank A. Meyer waren die von links veranstalteten Gewaltexzesse am 1. Mai in Berlin keine linke Gewalt, sondern? Ausdruck der Lebensfreude von erlebnisorientierten jugendlichen auf der -suche nach einem Event? Wie es ein deutscher Politiker mal von den Chaostagen in Hannover formuliert hatte. Auch die Polizei vor Ort in Berlin weigerte sich hartnäckig zuzugeben dass die Gewaltakte aus der linken Szene kamen, von der sie ideologisch unterfüttert waren. Linke Gewalt ist „Spinnerei“, nicht gewalttätige Kritiker der linken sind „rechtsextrem“.